Fürstein Langis
Der Fürstein bietet eine fantastische Fernsicht auf den Alpenkranz bishin zum Jura. Der Berg liegt an der Grenze der Kantone Obwalden und Luzern.
Die Moorlandschaft Glaubenberg liegt zwischen dem Entlebuch und dem Lungerer- sowie Sarnersee. Mit 130 Quadratkilometern ist das Gebiet etwas grösser als der Vierwaldstättersee. Kein anderer Lebensraum wurde in den letzten 150 Jahren derart dezimiert oder als wertlose Fläche behandelt wie die Moore. Heute zählen sie zu den für die Natur wertvollsten Gebieten. Aus diesem Grund stehen sie heute unter rigorosem Schutz. Die Landschaft Langis-Glaubenberg zeichnet sich aus durch zahlreiche Moore, Waldgebiete und Alpweiden, die stellenweise eng miteinander verzahnt sind. Seit Jahrhunderten nutzt und prägt der Mensch die Landschaft. Die Wildbäche haben sich tief in den Flysch eingegraben. Flysch ist ein weiches, relativ wasserundurchlässiges Gestein. In solchen Zonen neigen Hänge zu Rutschungen. Die vielfältige Moorlandschaft mit einzelnen Strauch- und Baumgruppen bietet Rauhfusshühnern (Auer-, Birk- und Haselhuhn) gute Lebensbedingungen.
Die Rangerin der Moorlandschaft Langis Glaubenberg führt Sie durch die grösste Moorlandschaft der Schweiz. Sie werden in die Geheimnisse des Moors eingeweiht und erfahren vieles zur Geschichte des Gebiets, dem Moorschutz sowie zur eindrücklichen Flora und Fauna.
Von Beginn der Sommerferien bis zum Ende Herbstferien bieten wir jeweils am Mittwochvormittag auf Anfrage, für die Öffentlichkeit eine etwa 90-minütige Exkursion durch die Naturschutzzone Hinteregg-Andresen an. Silva Lanfranchi, die Rangerin der Moorlandschaft Glaubenberg führt Sie durch die grösste Moorlandschaft der Schweiz.
Treffpunkt: Parkplatz Langis, vor der grossen Wanderkarte
Dauer: 1 ½ Stunden
Kosten: CHF 5.- pro Person
Gruppengrösse: bis 20 Personen
Ausrüstung: Trekkingschuhe
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
Anmeldung: Per E-Mail kontakt@glaubenberg-obwalden.ch
Du suchst eine unterhaltsame Winteraktivität abseits der Piste oder für Tage mit wenig Schnee? Die Älpler-Olympiade von Glanzmann Sport ist die perfekte Alternative für alle, die Teamspirit, Bewegung und gute Stimmung lieben – ganz ohne Wintersportkenntnisse.
Postauto
Saisonfahrplan im Sommer von Sarnen ins Langis jeweils von Mitte Juni bis Mitte Oktober.
An Wochenenden im Sommer besteht im Langis zudem Anschluss an die Verbindung Richtung Entlebuch. Dank der Verbindung ist eine attraktive ÖV-Rundreise möglich; beispielsweise von Luzern nach Entlebuch, weiter mit dem Postauto über den Glaubenbergpass nach Sarnen und zurück nach Luzern. Die Rundreise ist natürlich auch in umgekehrter Richtung möglich.
Individualverkehr
Postauto
Saisonfahrplan im Winter von Sarnen ins Langis jeweils von Mitte Dezember bis Anfang April.
Individualverkehr
Hinweise:
Die Glaubenbergpassstrasse ist von Sarnen bis Langis geöffnet, der Glaubenbergpass selbst hat Wintersperre.
Der Parkplatz im Lanigs ist begrenzt. Die Anreise mit ÖV wird empfohlen.
Langis–Glaubenberg ist bekannt für seine weiten Moorlandschaften, aussichtsreichen Hochebenen und naturnahen Erlebnisse im Sommer wie im Winter. Das Gebiet zählt zu den bedeutendsten Moorlandschaften der Schweiz und liegt zwischen Obwalden und Entlebuch.
Im Sommer lädt Langis–Glaubenberg zu Wanderungen, Naturbeobachtungen und ruhigen Ausflügen in geschützter Landschaft ein. Gut markierte Wege führen durch Hochmoore, Alpweiden und aussichtsreiche Höhenzüge.
Im Winter ist das Langis ein beliebtes Wintersport- und Naherholungsgebiet. Neben Langlauf, Winterwanderungen und Schneeschuhtouren bietet das Gebiet viel Raum für Bewegung in offener, alpiner Landschaft.
Langis–Glaubenberg ist gut erreichbar:
Mit dem Auto:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Hoch- und Flachmoore sind wertvolle Lebensräume für seltene Pflanzen- und Tierarten und stehen unter nationalem Schutz. Das Gebiet Langis Glaubenberg beherbergt eine der grössten zusammenhängenden Moorlandschaften der Schweiz.
Zum Schutz der empfindlichen Moorlandschaften und der Wildtiere gelten im Gebiet Langis–Glaubenberg folgende Regeln:
Diese Verhaltensregeln tragen dazu bei, die wertvollen Lebensräume sowie die Ruhe für Tiere und Natur langfristig zu erhalten.