Bartgeier auf Melchsee-Frutt

Ein aussergewöhnlicher Alpenbewohner kehrt zurück in die Zentralschweiz.
Fast 3 Meter Spannweite, feuerrote Augen! Mit seiner imposanten Erscheinung war der Bartgeier lange als schlimmer Lämmerdieb verrufen und wurde anfangs des 20. Jahrhunderts im Alpenraum ausgerottet. Völlig zu Unrecht. Denn der Bartgeier ist ein reiner Aasfresser. In einem langfristig angelegten Projekt werden Bartgeier seit 1986 in den Alpen ausgewildert. Seit 2007 brüten auch einzelne Paare wieder in der Schweiz. Auswilderungen in eidgenössischen Wildtierschutzgebiet Huetstock auf Melchsee-Frutt sollen helfen, den Bartgeier auch in die Zentralschweiz zurückzubringen.

Im Frühsommer werden Jungtiere kurz bevor sie erstmals fliegen in eine Felsnische beim Auswilderungsort gebracht. So lernen sie ihren Lebensraum von jung auf kennen. In dieser Zeit ist es möglich, den Bartgeier-Infostand zu besuchen und die Bartgeier während rund zwei Monaten zu beobachten. Ein Team der Stiftung Pro Bartgeier ist mit Fernohren vor Ort und kann die Jungtiere zeigen und das Wiederansiedlungsprojekt erläutern.

Die detaillierte Beschreibung der Wanderung mit Höhenprofil, Tourenblatt und GPS-Daten finden Sie hier.

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